Lange Zeit habe ich Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope und dann irgendwann Ubuntu 10.04 Lucid Lynx benutzt. Zu Beginn von Ubuntu Linux 10.04 konnte ich mich nicht wirklich mit dem neuen grub2 anfreunden. Aber nach langem lesen und probieren hat es dann auch mit dem neuen grub funktioniert und ich war begeistert von der Stabilität und Geschwindigkeit.
Am Release Tag von Debian GNU/Linux 6.0 mit dem Kernel 2.6.32 habe ich die Linux Distribution direkt in einer virtuellen Maschine getestet und musste feststellen, da hat sich einiges getan in der Entwicklung und ich bin positiv überrascht aber auch beeindruckt. Nach der 24 monatigen Entwicklung muss ich ehrlich sagen, das Warten hat sich gelohnt. Debian 6 läuft einwandfrei, schnell und vor allem stabil. Die stabile Version beinhaltet nicht unbedingt die neuesten Pakete, läuft dafür aber stabil. Kaum ein paar Tage “testing” in der VM, installierte ich Debian 6 schließlich auf meiner Workstation und am vergangenen Wochenende auf meinem Server. Auch die Serverversion läuft stabil und schnell. Durch die aktualisierte Version von Samba auf 3.5.6 läuft das Filesystem auch im Netzwerk super schnell und zuverlässig.
Probleme gab es bei der Einrichtung vom Capi-Treiber der sich zwar recht schnell und relativ einfach installieren lies, doch die CTI Funktion mit der TK-Anlage hat mich doch einige Zeit gekostet. Im Endeffekt habe ich den TK-Server mit wine ohne Probleme zum laufen bekommen. Komischerweise wird die CTI-Funktion unter wine, über den D-Kanal der ISDN-Leitung, mit der FritzCard 2.0 unterstützt. Ich werde auf jeden Fall den Daemon für Linux weiter behandeln. Anschließend schreibe ich ein extra Howto zu diesem Thema, da es doch schon einiges an Mühe gekostet hat. Dennoch läuft Debian um einiges besser, sowohl auf meiner Workstation als auch auf meinem Server (DNS/DHCP/Samba/MySQL/Apache) einfach klasse.
Debian www.debian.org





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